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Polizei-Kooeration

„Reinach redet“ – Beratung für jugendliche Cannabiskonsumenten und deren Umfeld

05.12.2017

Die Kampagne „Reinach redet“ rückt während eines Jahres das Thema Cannabis in den Fokus. An der Kampagne beteiligt ist auch das Zentrum für Abhängigkeitserkrankungen der Psychiatrie Baselland: Hier finden nicht nur jugendliche Cannabiskonsumenten Unterstützung. Auch Eltern, Lehrpersonen und Ausbildungsverantwortliche können sich beraten lassen.

Im Umgang mit kiffenden Jugendlichen stellen sich für Eltern, Lehrpersonen und Ausbildungsverantwortliche meist viele Fragen: Wie soll man das Thema ansprechen? Wie kann sie unterstützen? Wie gravierend ist die Situation? Unterstützung bei diesen und weiteren Fragen bietet das Zentrum für Abhängigkeitserkrankungen der Psychiatrie Baselland, einer der zahlreichen Akteure der Präventionskampagne „Reinach redet“. Bei einer solchen Kontaktaufnahme macht sich die Suchtberaterin/der Suchtberater einen allgemeinen Eindruck der Situation und bezieht dabei auch Aspekte des Freizeitverhaltens und der sozialen Integrität (Freundschaften), die Beziehung zu und zwischen den Eltern sowie die Schul- oder Lehrsituation mit ein. Zur Einschätzung nutzen die Beraterinnen und Berater die "Ampel-Methode": Die Situation ist entweder so kritisch (rot), dass sofort oder innerhalb ganz kurzer Zeit reagiert werden muss und die nächsten Schritte eingeleitet werden müssen. Welches die nächsten Schritte sind, ist je nach Situation unterschiedlich und wird individuell abgestimmt. Befindet sich die Situation der Einschätzung nach im orangen Bereich, so haben die Handelnden ein wenig mehr Zeit, so dass ausführlich geplant und gehandelt werden kann. Eine Situation im grünen Bereich erfordert keine unmittelbaren Interventionen, muss aber weiter beobachtet werden. Auf jeden Fall ist es wichtig, lieber früher als später Unterstützung zu suchen, falls diese nötig ist. Das gilt sowohl für jugendliche Cannabiskonsumenten als auch für deren Umfeld. Und dafür zu sensibilisieren ist eines der Ziele von „Reinach redet“.

Hinschauen und darüber reden
„Reinach redet“ ist ein Projekt diverser Akteure der Jugendförderung, welche sich engagieren, um über (Tabu-) Themen zu informieren, dieses Jahr widmete sich Reinach redet dem Thema Cannabis. Hierbei ging es den Projektverantwortlichen darum zu informieren, einen öffentlichen Diskurs anzustossen und Eltern, Lehrpersonen und Ausbildungsverantwortliche zu ermutigen, das Thema anzusprechen. Ganz unter dem Motto hinschauen und darüber reden. An der Kampagne beteiligt sind neben dem Zentrum für Abhängigkeitserkrankungen die Gemeindepolizei Reinach, die Jugendbeauftragte der Gemeinde Reinach, die Jugendanwaltschaft des Kantons Baselland, die Kantonspolizei Basel-Landschaft, die Schulsozialarbeitenden sowie die Schulleitungen der Primar- und Sekundarschulen Reinach, die Jugendarbeit der Kirchen in Reinach, das Zentrum Erlenhof, KMU Reinach, das Jugendhaus Palais noir sowie die Familien- und Jugendberatung Birseck.

 

Oft gesucht

Märkte in Reinach
 

Rechtsauskunft Birseck
Hauptstrasse 10, 17-18h
Kosten: CHF 10 pro Beratung.

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Mietrechtliche Beratungen
des Mieterinnen- und Mieterverbandes BL
Hauptstrasse 10, jeweils Mittwochabend, 17.30-18.30h

Kosten: für Mitglieder des Mieterverbands kostenlos, für alle andern CHF 40.

Eine Voranmeldung ist nicht möglich.

Schtroosse vo Rynach
 
 
Energiestadt Reinach BL
Kinderfreundliche Gemeinde
 

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